2/24/2015

Der Tagesablauf eines Praktikanten in Brüssel

Hallo liebe Freunde und Blogger,

da der Alltag mich immer mehr einholt, habe ich mir gedacht
Euch meinen heutigen Dienstag einmal vorzustellen.

Um 6.45 Uhr läutet mein Handywecker den neuen Tag ein. Bis 08.15 Uhr
habe ich jetzt Zeit alles Morgentliche zu erledigen, dazu gehört vor allem eine
heiße Dusche und mindestens 2 Tassen Kaffee.
Gegen zehn vor halb neun geht es dann aus dem Haus in Richtung Metro Station, die glücklicherweise nur 5 Minuten entfernt ist.
Heute morgen ging es dann nicht gleich zur LV, sondern zum Wirtschafts- und Währungsausschuss des EP (ECON). Dort wurde das Grünbuch der Kommission zur Kapitalmarktunion vorgestellt: ein hochaktuelles und sehr spannendes Thema. Anschließend gab es einen gemeinsamen Dialog zwischen den MdEP und Joroen Dijsselbloem, Präsident der Eurogruppe, den der ein oder andere bereits aus den Nachrichten kennt. Hier ging es vor allem
um die Griechenlandhilfen.
Nach den Sitzungen, die bis ungefähr 12 Uhr gingen, wurde erstmal in der EP Mensa neue Energie getankt :D
Anschließend ist es dann meine Aufgabe gewesen, die Inhalte, Diskussionen und Fragen der MdEP  in einem Vermerk (Bericht) zusammenzufassen.
Nach der Fertigstellung des Berichts folgt dann die Erstellung jeweils eines Artikels für den Monatsbericht, den die LV veröffentlicht.
Und wenn alles gut läuft, wie es der Fall, endet mein Tag gegen 17 Uhr und die Freizeit beginnt...

LG



2/12/2015

Neujahrsempfang ÖGB und AK Europa - Österreich

Guten Morgen ihr Lieben,

wie zum Jahresbeginn üblich, finden in Brüssel allerlei Veranstaltungen statt.
Darunter auch der Neujahrsempfang der Österreicher.
Man lernt dabei viele wichtige Persönlichkeiten kennen oder einfach die, die sich für wichtig halten.
Es ist einfach ein nettes Beisamensein, bei dem das kostenlose Gelage nicht nur für uns Praktikanten das Wichtigste ist...

...und wenn man nur eine Sekunde abgelenkt ist, passiert sowas hier:


In diesem Sinne: Pfiati !!!

2/01/2015

Im Laufe des Januars

 Am 21.01 war Premiere: das erste Spiel vom RSC Anderlecht.
Es war eisigkalt, aber dafür haben sie gewonnen.

 After-Football-Snack

 Ausblick aus meinem Zimmer

eine kleine Überraschung von meiner Koordinatorin, morgens auf meinem Arbeitsplatz

1/24/2015

Brugge (Brügge)

Am 24.01 ging es mit 6 anderen Praktis nach Brügge, im Osten Belgiens.
Überzeugt Euch selbst...das tolle an einer nach Tour nach Brügge ist erstens die günstigen Zugfahrten und das Stadtbild, dass durchweg sehenswert ist.

Ausblick vom Brügger Belfried (Belfort)


Das Neu-Gotische Rathaus








1/16/2015

Charlie Hebdo und Zwischenstand vorm 2. Wochenende


Liebe Blogger-Leser und Blogger-Schreiber,
gestern war ein erfolgreicher Tag in vielerlei Hinsicht. Die ganze Woche wartete ich schon auf die Veröffentlichung von der neuen Edition "Charlie Hebdo" nach den Pariser Anschlägen. Gesagt, getan: um kurz vor 6.00 Uhr ging es dann raus auf die dunklen Brüsseler Straßen. Nach dem abklappern von 3 Relays und 1.5h später bin ich dann doch am Place de Broukère auf eine Menschenmenge gestoßen, die zufälligerweise vor einem Press Shop wartete. Das musste es sein - und das war es auch.

Ich freue mich, dass die Zeitungshändler auf ihre Konzession für den Verkauf von Charlie H.  verzichten und die Einnahmen zu 100% Hebdo zu Gute kommen. 
Ich bin kein besonderer Karikaturisten Liebhaber. Aber, ich möchte die Zeitschrift und das Symbol für das sie steht, unterstützen. Das habe ich gemacht.



Gleich nach Arbeitsbeginn besuchten meine Koordinatorin und ich die Akkreditierungsstelle des EP. Frisch ausgedruckt, bekam ich dann meinen Ausweis.



 Gegen Mittagszeit wurde dann mein Ausweis das erste Mal getestet. Hier beim Mittagessen in der EP Mensa. Nach der Flughafen-ähnlichen Sicherheitskontrolle ging es dann mit dem Ausweis als Eintrittskarte in die Mensa. Die Preise variieren zwischen 4-10 € pro Gericht. Also nichts für alle Tage. Selbstverständlich ist alles hier auf EU getrimmt. Servietten, Teller, Tablett: alles mit EU Fähnchen versehen.


LG


1/14/2015

Genau eine Woche am Arbeitsplatz

Ihr Lieben,

meine Erkältung ist weg und ich bin wahrscheinlich für die nächsten Jahre für eine Nächste gewappnet.
Die letzten Tagen lag nicht viel auf meinem Schreibtisch, aber das wird noch kommen.
Heute konnte ich dann doch meinen ersten Bericht schreiben.

Montagabend habe ich zum ersten Mal die wahren "frites avec sauce andalouse" probiert.
Und - tatsächlich, sie schmeckten anders, wenn nicht besser!

 Am Montagmorgen in meinem Büro (noch etwas verschlafen und von der Erkältung entstellt).

 Pommes vom Montagabend - natürlich musste im letzten Moment die Schutzklappe des iPhones ins Bild fallen :-D

Und es bleibt spanned: ein echter Waschsalon (hier Dienstagabend), wie man ihn aus jedem US Movie kennt!

1/10/2015

Ruffff...Ich bin krank

Donnerstag:

Wie schon abzusehen war, habe ich mich erkältet.
Das ist vielleicht auch kein Wunder. Die METRO in Brüssel ist immer brechend voll mit
allen Viren, Bakterien und Erregern aus aller Herren Länder.
Jedenfalls habe ich mich mehr schlecht als recht zur Arbeit  aufgemacht; wer will schon am zweiten Tag fehlen!? Dann hat mir Dr. Wenig, mein Chef, jedoch empfohlen mir den nächsten Tag frei zu nehmen.
Er kennt "das Krank sein" in der ersten Woche in Brüssel nur zu gut.
Nachdem ich meine Akte bearbeitet und mir alle Packungen Tempos ausgegangen waren,
machte ich also auf dem Heimweg.
Am Abend habe ich mich dann nochnal meiner Gastfamilie vorgestellt, die sich sehr für ihre Untermieter ins Zeug legen. Karine, meine Gastmutter, gab mir dann gleich noch ein Paar Mentholtropfen zum inhalieren, die bestens geholfen haben.

Freitag: frei und Bett hüten


1/07/2015

Erster Arbeitstag am 07.01.

Endlich war es soweit. Mein erster Arbeitstag im Europaviertel.
Die Landesvertretung liegt in der Rue Joseph II 106, schräg links ragt das riesige Kommissionsgebäude empor.
Um 10.00 Uhr begann mein erster Arbeitstag. Am Eingang wurde ich sehr herzlich empfangen.
Danach wurde ich Frau Lehmann vorgestellt, meiner Koordinatorin, mit der ich in den letzten Monaten bereits in Kontakt war.
Nach der standardmäßigen Vorstellung meinereits und ihrerseits wurden mir die Räume der Landesvertretung und ihre Mitarbeiter vorgestellt. Die Vertretung ist im Moment noch etwas unterbesetzt, da mehrere Mitarbeiter sich noch im Urlaub befinden.
Das Gebäude ist sehr modern gestaltet und man fühlt sich durch die aufgehängten Fotos von Sanssouci und dem Spreewald sehr heimisch.
Kurz vor Mittag konnte ich dann mein Büro beziehen. Ich habe einen eigenen Raum mit großem Schreibtisch, PC und Telefon (eben typisches).
Frau Lehmann, die neben mir, die einzige gebürtige Brandenburgerin ist, bedauerte, dass die Praktikantenvergütung abgeschafft wurde.
Jedoch kompensiert sie es, indem sie jeden Tag etwas warmes kocht und ich kostenlos mitessen kann.
Wie lieb, oder?

Da ich auf meinen Zugangscode für das Intranet noch warten muss, wurden mir noch keine Aktenberge anvertraut und somit verging der Tag relativ schnell.

Das Fazit vom ersten Tag:
- in den nächsten Tagen werde ich krank werden
- alle sind sehr herzlich und haben immer ein offenens Ohr und eine offene Tür
- ich brauche noch weitere Hemden.

Letzteres habe ich am Nachmittag gleich erledigt.

Quelle: http://www.europa.brandenburg.de/sixcms/media.php/bb1.a.2811.de/logo_bild/LV_Brx_Bild.jpg


Erster ganzer Tag

Guten Morgen,

gestern war mein erster ganzer Tag in Brüssel.
Nach einem langem Schlaf bin ich als allererstes zum nicht weit entfernten Lidl gelaufen,
um mir etwas zum frühstücken zu holen. Fazit im belgischen Lidl: die Auswahl ist größer und die
Preise im Vergleich zum Finnischen waren durchaus akzeptabel.

Nachdem dem Frühstück musste ich noch ein bisschen Papierkram erledigen.
Unter anderen, meinen bis auf die Unkenntlichkeit verstümmelten Koffer bei SAS anzeigen.

Gegen 13 Uhr ging es endlich auf die Piste. Zuallererst zum BOOTIK. Hier habe ich meine Monatskartekarte gekauft, um alle öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen: super praktisch.

Danach ging auf eine kleine Sightseeing Tour: