ein wunderbares Wochenende in Helsinki ist nun zu Ende.
Gestartet sind wir am Freitag um 7.30 Uhr. Nach 7 Stunden waren wir im Omena-Hotel.
An sich ein schönes Hotel mitten im Stadt Zentrum. Der Betreiber spart dabei die Kosten einer Rezeption, die es nämlich nicht gibt. Jeder Zimmerbewohner bekommt einen Code, den man auf dem Weg zum Zimmer an 4 gesicherten Türen eingeben muss.
Bevor wir für den Abend frei bekommen haben, haben wir das Sibelius Monument besucht. Es ist nichts spektakuläres.
Nach der Eiskugel sind wir mit dem Bus noch etwas mehr durch die Straßen von Helsinki getourt. Man erkannt aber gleich, dass Helsinki nicht Berlin, nicht Paris und nicht Stockholm ist. Alles ist etwas kleiner und bescheidener.
Am Abend sind wir nach einer Pub Tour noch in einen Club gegangen.
Die, deren Namen wir nicht kannten, war wirklich gut und ich glaube wir wurden für die größten Fans gehalten.
Nach einer langen Zeit im Club verspürt man um 2 Uhr doch noch einmal hunger. Und so haben wir uns entschieden in Finnlands einzigen BurgerKing etwas zu gönnen. Von den Preisen reden wir hier aber nicht.Wir waren zumindest glücklich und satt. Um 3 Uhr ging es zeitig ins Bett, um dann 8 Uhr ausgeschlafen zu sein und nach Tallinn zu fahren.
Die Fähre ging um 10 Uhr vom Hafen. Alle waren noch etwas verschlafen vom Freitag, aber da sich gegenüber des Omena Hotels gleich ein SIWA befindet, konnte man immerhin mit einem warmen Kaffee starten. Schon beim boarden der Fähre sind einem viele Finnen aufgefallen, die mit einem erwartungsvollen Lächeln und ihren Sackkarren die Reise nach Estland angetreten haben. Muss man wirklich gesehen haben.
Das Wetter war wirklich einmalig und die Zeit auf der Fähre konnte man nutzen um etwas Schlaf nachzuholen. (Was aber keiner gemacht hat :-)
Die Gang --> LOS Banditos. 2 Slowaken, 1 Slowakin, 1 Tscheche, 1 Südtirolerin und ich
Nach 2,5 Stunden waren wir bereits in Tallinn und alle 1000 Passagiere mussten das Boot verlassen. That took like forever.
Schöner Blick auf die Tallinner Altstadt. Wirklich clever war den Hafen gleich 10 Gehminuten von der Innenstadt zu legen. So mussten wir keinen weiteren Bus nehmen. Viele Finnen haben sich auch entschieden auf der Fähre zu bleiben. Entweder waren sie schon betrunken oder sie haben sich mit den Preisen des DutyFree Shops der Fähre zufrieden gegeben.
Die Altstadt von Tallinn erinnert eher an ein verwunschenes Mittelalter Dörfchen. Wirklich sehr sehenswert!
Da die Finnen die estnische Wirtschaft durch ihren Kaufrausch nach billigen Alkohol kräftig unterstützen, wundert man sich nicht, dass die Botschaft am Platzl Nummer 1 liegt.
Das Wetterwar das ganze Wochenende über ideal um schöne Fotos zu machen. In Tallinn war es besonders schön. Die letzten zwei Wochen kehrt der Herbst nach Vaasa und gerade deswegen war der Ausflug auch zum Sonnentanken.
Die ganze Truppe!
Man gönnt sich ja sonst nichts. Da wir in Estland sind, konnten wir die Chance nutzen ein Restaurantbesuch zu wagen ohne einen Schufaeintrag zu befürchten. Super lecker.Die Innenstadt von Tallinn ist überfüllt mit Touristen. Viele deutsche Rentner konnten man hier antreffen, die mit dem Bus durch die baltischen Länder touren.
An jeder Ecke findet man Kirchen aus dem Mittelalter. Und wieder das schöne Wetter. wunderherrlich :-)
Auch Estland hatte seinen Unabhängigkeitskrieg. Diese Monument aus Glas erinnert an die Gefallenen.
Nach dem Mittag und der obligatorischen Souvenirsuche gab es ein Kulturprogramm auf dem Marktplatz.
Garantiert nicht zu verlieren mit diesem Overall.
Und wieder willkommen im Renaissance Zeitalter. Die Tallinner scheinen ihre Stadt gut zu pflegen.OK. Kommen wir ehrlich gesagt zu dem Programm, den kein Tallinn Tourist aus Finnland auslässt. Es gilt die Regel: mehr kaufen, als man tragen kann und dann noch etwas mehr. Das ist schon ein wenig neu für unsere Augen. Die Finnen müssen sich wahrscheinlich eine Träne verkneifen, wenn sie den Spirituosenladen verlassen. Wir haben uns eher Souvenirmäßig eingedeckt. Ich persönlich habe mich mit 48 Dosen finnischen Bier eingedeckt, die 50 % billiger waren. Das hält dann auch für zwei Monate.
Auf der Heimreise trauerten wir etwas dem sonnigen Wetter hinher, da wir Richtung Helsinki in eine Wolkenwand fuhren.
Ja, Highlight der Rückfahrt war die Dame mit der rosa Russenmütze. Die Frau hatte den einen oder anderen Schnaps zu viel und unterhielt das gesamte Schiff. Sie hat ständig "Koira, koira, koira" gerufen. Das heißt Hund auf finnisch. Anscheinend hat sie ihn vermisst oder gesucht. Wir konnten uns nicht mehr halten.
Gruppenfoto im angesagtesten Club in Helsinki: The Tiger.
Natrülich angemessen für Studenten der Vaasan yliopisto im reservierten VIP Bereich :-)
Um 2 Uhr passsiert es dann doch, dass der Hunger wiederkommt.
Also haben wir uns an einen finnischen Kebap gewagt. Fazit: Großer Fehler.
Nicht nur, dass er mit Jalapenos überschüttet war... Nein, die Finnen tuen tatsächlich süße Aprikose in den Döner. Aber wie immer: der Hunger teibst's rein ^^ Aber wir konnten uns garnicht so sehr mit dem Inhalt der Nachtmahlzeit beschäftigen, da nehmen uns eine kleine, aber heftige Schlägerei tobte. Alles kein Hit: die Poliisi war innerhalb von 20 Sek. (!) am Tatort. Natürlich waren alle Beteiligten betrunken (außer die Polizisten).
Ganz klein
Mein schönstes Foto ist mir auf dem Marktplatz von Helsinki gelungen. Dort gibt es am Wochenende allerlei Obst-, Gemüse- und Souvenirstände. Natürlich alles 100% finnisch Produkte. Selbst die Aprikosen :-)
Am frühen Nachmittag sind wir mit der Fähre zum UNESCO Weltkulturerbe von Suomenlinna (Sveaborg)
--> http://de.wikipedia.org/wiki/Suomenlinna
Um 16.00 überkam uns dann doch so langsam der Hunger. Thomas, Elisa und ich hatten uns entschieden das Angebot des Marktplatzes in Anspruch zu nehmen. Also nahmen wir die Fähre zurück und suchten nach etwas Essbaren.
Elisa und Thomas hatten Rentier-Kebap ohne Brot (irgendwas ist immer mit dem Kebap).
Ich selbst hatte wahrscheinlich die leckerste Fischplatte überhaupt. Frischer gerillter Lachs mit leicht frittierten Sprotten und Röstkartoffel. Boar man-o-man war das gut! Alles standesgemäß ertränkt in Knoblauchsauce.
Nach diesem schönen Wochenende kann man nur danke sagen an die Tutoren und die Uni, die alles organisiert haben. Wir sind zwar alle pleite, aber gehen mit schönen Eindrücken nach hause.
Hah da war doch noch was auf der Heimreise:
Nach guten 2 Stunden im Bus (etwa 30 km vor Tampere) steht ein gleichaltriger Brite von seinem Sitzplatz auf und geht auf einen Tutor zu und fragt ihn, ob das der Bus für die Universität von Helsinki sei. Die Tutoren haben einen Lachanfall bekommen und mussten dem Studenten klarmachen, dass er im falschen Bus sitzt und wir nach Vaasa fahren. Der Dussel ist also in einen falschen Bus eingestiegen, da auch sie einen Ausflug in Helsinki hatten. Wir haben ihn dann in Tampere rausgelassen, wo der Zug zurück nach Helsinki fährt.
So kann man seine Zeit auch verbringen.
Moi moi
Hej då
Tschüß
Suuuuper Bilder Schatz! :)
AntwortenLöschenUnd hört sich nach nem echt geilen Wochenende an!
Weiter so! ;)