ich habe noch einige Nachträge für Euch.
So zum Beispiel unseren Raodtrip nach Oulu vor zwei Wochen.
Vom 17-19.10 sind wir mit einem kleinen Nissan Richtung Norden getourt.
Unterwegs sind wir in verschiedenen Städten und Dörfern gewesen,
beispielsweise in Jacobsstad und Kokkola.
Gegen 17 Uhr waren wir schließlich an unserem Ziel.
Fazit als Autofahrer:
Die finnischen Straßen sind zwar flächendeckend, jedoch gibt es nur
vereinzelt Autobahnen. Das allgemeine Tempolimit liegt bei 80 km/h oder 100 km/h,
was oft ziemlich nervig ist.
Hier gibt es auch die Besonderheit, dass alle 5-10 km ein fest installierter Blitzer auf einen wartet.
Manchmal 3 auf knapp 2 km.
Egal,
in Oulu haben wir dann erst unser Zimmer im OmenaHotel bezogen.
Das Prinzip von Omena kennen wir schon aus Helsinki. Es gibt keine Rezeption,
sondern nur einen Code, den man für alle Türen braucht.
Und alle von vorne mit Bildern =)
Hei ja, auf geht's zum Flughafen! Um kurz vor 7 Uhr habe ich schnell unseren niedlichen Nissan am Vaasa Flughafen abgeholt.
In Jacobstad war unser erster Stop und Zeit für einen warmen Kaffee und eine kleine Rundwanderung durch das Dorf.
Der englische Garten von Kokkola (Karleby)...und auch hier: kennt man ein finnisches Dorf, kennt man alle.
Auf dem Weg nach Oulu (auf verschneiten Straßen) haben wir den besagten Zwischenstop in Kokkola gemacht. Das Mineralmuseum war wirklich sehr interessant.
Endlich angekommen! Was für eine nette Begrüßung vom Fernseher, oder?
Unser kleines Bekenntnis zu Oulu.
Kaufhalle in Oulu.
Am nächsten, mehr oder weniger munter, ging es auf Entdeckungstour einmal rund durch das Zentrum.
Die Nacht und der Morgen waren wirklich frisch und man spürt sofort, dass man nur noch einige 100 km vom Polarkreis entfernt war.
Wo sind wir?
Da wir bisher von finnischen Museen nicht enttäuscht wurden und sonst alles in Oulu geschlossen hatte,
wurde der Vormittag genutzt, um sich weiterzubilden.
Es gab wieder allerhand zu sehen; angefangen von der Steinzeit und erste Siedlungen in der Region bis hin zur jüngeren Stadtgeschichte.
Auf der dritten Etage gab es auch eine kleine Sami-Ausstellung.
Typische Tracht der Sami, wie sie heute noch getragen wird.
Oulu ist nicht nur für die Kälte bekannt, sondern auch für die Pfannkuchen.
Hier haben wir mein Exemplar: einen Pfannkuchen mit Speck und Räuchkäse.
Mit ca. 2000 kcal kann man sich vorstellen wie wir alle aus dem Bistro rauskamen oder rollten.
Wahrzeichen der Stadt ist diese pummlige Polizist gleich neben der Markthalle.
Da die Sonne sich nicht hat blicken lassen, entschieden wir uns für ein zweites Museum: Tietomaa
Das heißt soviel wie Technik- oder Maschinenland.
Ich glaube wir waren 2.5h in diesem Komplex, das sich auf 4 Etagen erstreckt.
Was für ein Kinderparadies.
von optischen Täuschungen...
...bis self-doing Experimente war alles dabei.
Man war das cool.
Dieses Exponat bestand aus einem gewöhnlichen Sandkasten. Ein Laser hat jeweils die Höhen und Tiefen erfasst und dementsprechend wurde dies angezeigt.
Das tolle hier: solbald man einen Sandberg abgetragen hatte, entstand ein See oder ein Berg.
Neue Technologie: Hier ist eine durchsichtige Glasscheibe zu sehen, die gleichzeitg als Infomonitor für das innenliegende Modell genutzt wurde...ich war baff.
Auf dem Rückweg beim Zwischenstop in Raahe.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen